WeChat PayPal: China-Neustart ohne Zahlungsstress
WeChat, PayPal und der erste echte Alltag in China Montagmorgen in Shanghai, Hangzhou oder Changsha: Der Kaffee kostet 18 Yuan, die Mitbewohnerin schickt einen QR-Code für den Stromanteil, und im Uni-Chat läuft die Anmeldung für den nächsten Ausflug. Wer gerade aus Deutschland angekommen ist, denkt vielleicht: „Kein Thema, ich habe doch PayPal.“ Tja — an dieser Stelle beginnt oft die kleine, aber sehr reale China-Zahlungsbaustelle. Die kurze Wahrheit lautet: PayPal und WeChat Pay sind keine frei austauschbaren Zwillinge. PayPal bleibt für viele Deutsche praktisch, etwa bei internationalen Onlinekäufen, Abos oder Geldtransfers in vertrauten Währungen. Im chinesischen Alltag aber läuft sehr viel über WeChat und lokale QR-Zahlungen. Das betrifft nicht nur Restaurants und Läden, sondern auch Gruppenbestellungen, Taxifahrten, kleine Campus-Ausgaben, Eintrittskarten, Nachbarschaftsdienste und das legendäre „Schick mir schnell deinen Anteil“. ...
